Wieder zuhause

Krankenhaus am Friedrichshain

Seit einer guten Stunde bin ich wieder daheim, die letzten Tage im Krankenhaus haben dann doch ein wenig genervt, weil nichts Richtiges mehr passierte.

Zunächst möchte ich mich für alle lieben Wünsche bedanken, Hanna hat mir berichtet und die vielen Zusprüche haben mir auch viel geholfen.

Dann vielleicht noch eine Kurzzusammenfassung:

  • Mir geht es wieder gut, auch wenn noch ein wenig Rekonvaleszenz angesagt ist. Teilweise habe ich den nicht nur subjektiven Eindruck, als wenn es mir schon besser geht als vor einem Jahr, damals hätte ich nicht 6 Stockwerke über die Treppe geschafft, jedenfalls nicht ohne zwei-drei Pausen einzulegen. Jetzt im Krankenhaus habe ich das zum Schluss 2-3 Mal pro Tag gemacht, ich werde mir auch in der nächsten Zeit noch weit gehendes Aufzugs- und Rolltreppenverbot geben.
  • Ich bin ein Symptom los, mit dem ich die letzten 10-15 Jahre gelebt habe und von dem ich dachte, es gehört zu mir. Seit einer Woche weg.
  • Noch vor einer Woche habe ich gedacht, dass ich mit zwei neuen chronischen Zivilisationskrankheiten leben muss in Zukunft mit dauerhaften Medikamenten und Mitteln. Mittlerweile sieht das nicht mehr so aus, alle Störungen jedenfalls wurden als temporär angesehen, auch die Lungenstörungen.
  • Offensichtlich bin ich doch durchaus robust, nicht viele hätten es geschafft, mit diesem Krankheitsbild über Monate zumindest den Eindruck des Funktionierens zu erwecken, aber Axel fragt ja auch nicht nach Hilfe (mein größter Fehler überhaupt, würde ich sagen).
  • Seit einer Woche bin ich (rauch-)frei, wünscht mir Erfolg, dass es so bleibt. (Ursel, Hanna musste mir gar nicht in den Hintern treten dafür, das war und ist mein Entschluss. Für Hanna wird das eher hart, denn sie ist Raucherin und hat keinen Grund aufzuhören (außer mich zu unterstützen).
  • Und Ihr werdet wohl noch durchaus Eindrücke verkraften müssen aus dem und über das Krankenhaus, ich habe durchaus noch einige Notizen, Artikel und Skizzen zu verarbeiten.

In diesem Sinne: auf ein Neues, ich bin froh, wieder da zu sein.

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